Weihnachtserinnerungen

 

Mit kälteroten Kinderwangen

sind wir vergnügt auf`s Eis gegangen

und drehten nach der Schule Stunden

fröhlich uns`re Schlittschuhrunden.

 

Dann plötzlich dieser erste Schnee,

den ich noch heut`vor Augen seh!

Und wieder zog es uns sodann

mit Schlitten auf die Rodelbahn.

 

Es folgte mit viel Unbedacht

die gegnerische Schneeballschlacht.

Aus Pulverschnee auf grünem Grase

entstand der Mann mit roter Nase.

 

Großmutter backte – weil Tradition –

Weihnachtsplätzchen heute schon.

Doch, obwohl sie die versteckte,

ein jeder von uns sie entdeckte.

 

Am Anfang des letzten Monats im Jahr

schmeckten sie köstlich, weil`s neu für uns war,

und noch eh`man sich versah,

war auch Sankt Nikolaus schon da.

 

Wunschzettel haben wir täglich geschrieben,

geb`zu, es wurde schon mal übertrieben,

denn der Geldbeutel vom Weihnachtsmann

fühlte sich nicht so pralle an.

 

Am Ende musste man bescheiden,

zwangsläufig auf dem Teppich bleiben.

Und zum Tag nun aller Tage

ich im Vergleich zu heute sage:

 

„Der Weihnachtsmann hält stets bereit,

für jeden was, zu jeder Zeit.

Egal, was er uns auch beschieden,

wichtig ist, wir sind zufrieden!“

 

© Manfred Pöter

Gedichte

von Herrn Pöter gehen mir nie aus,

der Poet ist so nett

und versorgt mich immer wieder mit seinen Werken:

Das Wochenende steht vor der Tür,

aus dem Grunde geht es im heutigen Kalenderblatt

etwas „kunterbunt“ zu.

Die Künstler von oben nach unten:

Gila, Marianne, Ingrid und Meggi.