Mein PC fuhr mitten in einer Anwendung runter und sagte anschließend keinen Pieps mehr.
Ein befreundeter Fachmann nahm sich dann meines PCs an, weil ich total verzweifelt war. Es dauerte nicht lange, bis er mir eine niederschmetternde Meldung brachte:
Mein PC war defekt. Gelitten hatten unter dem Nikotin meine CPU und mein Motherboard.
Der Lüfter, der auf der CPU saß, war zu heiß geworden, die Gleitmasse, die die CPU mit dem Lüfter verbindet, war eingetrocknet und es kam zu Schäden, die nicht mehr reparabel waren.
Es musste also Einiges neu angeschafft werden. Hinzu kam, dass es sich bei meinem PC um ein Sonderangebot gehandelt hatte. Man stellt Sonderangebote her, damit die Leute sie kaufen, ist klar, oder? Aber hier landen echt nur Einzelteile im PC, die zwar funktionieren, die aber wirklich zu den billigsten und nicht immer zu denen gehören, die es im Dauerbetrieb aushalten. Außerdem setzt sich das Nikotin überall dort ab, wo man es eigentlich nicht brauchen kann! Die Lamellen vom Lüfter verschmieren und sind irgendwann dicht. Hier setzt sich ganz schnell Staub ab, den man nur manuell entfernen kann.
Meine Tipps:
Erstens weniger am PC rauchen, den Aschenbecher aus der Nähe verbannen oder zum Rauchen aus dem Raum gehen!
Die Lamellen vom Lüfter regelmäßig reinigen sowie den Rechner innen öfter aussaugen. Das macht man mit der niedrigsten Einstellung und mit einer Düse, vor die man ein dünnes weißes Tuch (um zu sehen, was alles raus kommt) hält.
Auch von außen die Nikotinbeläge öfter entfernen (Kunststoffreiniger). Nikotin setzt sich z.B. auch am/im CD-ROM- und am/im Disketten-Laufwerk ab!
Zuletzt: schaut euch mal das Innenleben eines Nichtraucher - PCs an!
Nun lass ich euch erst einmal alleine ;-)
Noch eine bittere Erfahrung machte ich im Sommer 2003:
Aufgrund der heißen Tage gab mein neuer PC wieder mal den Geist auf!
Mein Büro ist unterm Dach Juchhe mit Dachschräge und Holzpaneelen, da staut sich die Wärme. Laut Aussage der Fachverkäufer in unserem Lieblings-PC-Fachgeschäft traf es Viele Anwender - leider!
Wir bastelten dann einen neuen PC aus Einzelteilen zusammen und es funktionierte wieder bestens :-)
Dass diese Zeit wieder mal sehr schlimm was, bis alles klappte, könnt ihr euch ja sicher denken!
Inzwischen habe ich (mit entsprechender Bezahlung natürlich) geerbt:
Einen abgelegten Pentium 1800, aufgrund meiner Anforderungen mit Bootmanager und zwei Betriebssystemen ausgestattet: Windows ME und Windows XP.
Und da es immer noch Steigerungen gibt, nenne ich außerdem einen Fujitsu Siemens Computer Intel(R) Celeron® CPU 2.93 GHz mit 1024 MB RAM mein Eigen ;-)
Die Zeiten ändern sich und ich kaufte mir im langen Winter 2006 (im März) einen weiteren PC:
Einen Fujitsu Siemens Computers AMD Athlon (tm) 64 X2 Dual Core Processor 3800+ 2.01 GHz, 1,00 GB RAM mit Physikalischer Adressenerweiterung*.
Selbstverständlich steht jetzt mein ältester Computer nach erfolgreicher Datenübertragung zum Ausschlachten meinem Göttergatten zur Verfügung *g*. Ich horte die PCs nicht.
Und jetzt wird es noch besser:
Wir waren es leid, uns ständig wegen der DSL-Leitung zu streiten, kauften einen Router und verbanden damit vier PCs mit dem Internet, (zwischendurch wurden es dann noch einige mehr). Ich habe jetzt schon lange Standleitung <freuwiewild> und kann sogar über einen Switcher noch einmal in meinem Büro zwischen mehreren Computern wechseln *g*...
Ich muss mich also nicht erst bei meinem Provider einwählen, wenn ich mal schnell was gucken muss.
Ja, so ändern sich die Zeiten :-)
Eine Flatrate ist doch was Tolles, oder? Man muss ja nicht den ganzen Tag chatten ;-)
Unsere Familie macht jetzt etwas anderes: Wir internetten!