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Ein paar Gedanken zum Frühlingserwachen
Wir haben Frühling - wer hätte das gedacht: Der Herrgott hat wieder ein Wunder vollbracht! Über Nacht, ganz plötzlich, ist es geschehen am nächsten Morgen konnte man's sehen. Zartes Grün - überall wo man blickt damit hat die Natur die Bäume bestückt. Die Leute sind fröhlich, sie können's kaum fassen das triste Grau hat uns endlich verlassen. Die Sonne hält Einzug in unsere Breiten - sie bleibt jetzt erst mal für lange Zeiten. Und sollte der Regen die Wiesen nässen dann nur nicht schimpfen und nicht vergessen dass Regen dem Boden die Feuchtigkeit gibt Produkte zu schaffen, die jeder liebt. Damit wir auch alle so fröhlich bleiben sollten wir aufhören, Raubbau zu treiben. Wir brauchen die Bäume, das tägliche Brot ohne Blumen ist die Landschaft tot. Es müssen nicht überall Hochhäuser stehen, wo sollte man dann spazieren gehen? Der Bauer braucht Acker, die Kuh ihre Wiese wir verlangen auch nach Obst und Gemüse. Gerade beim ersten Frühlingserwachen sollte man sich Gedanken machen ob alles immer so weitergeht ob morgen unsere Welt noch steht. Es sieht jetzt schon alles recht traurig aus - kommen wir aus diesem Dilemma noch raus? Die Erde gehört uns nicht, wir dürfen nur hier wohnen, wenn wir sie gut behandeln, wird sie es uns lohnen. Doch machen wir weiter so wie bisher haben wir bald keinen Wohnsitz mehr.
Frühlingsbrief
Ein jedem ist in diesem Land der Kalender wohlbekannt. Doch sicher ging es nicht nur dir auch andern Leuten so wie mir: Ein jeder nach dem Frühling rief darum auch heute dieser Brief! In Versen sollst du heute lesen: Winter ist genug gewesen! Dicke Hosen in den Schrank Stiefel in die Ofenbank Mützen, Schals und dicke Sachen darüber muss jeder lachen, denn wir wollen sie nicht mehr. Frühlingskleidung muss jetzt her! Die Daumen jetzt ganz fest gedrückt dass der Frühling uns entzückt mit Bienenflug und Vogelsang - der lange Winter macht ja krank. Blumen blühen, Kinder lachen, lauter schöne Sachen machen, all das mögen wir so sehr. Frühling, komm doch endlich her! Schmeiß den Winter schnellstens raus Sonne, komm in unser Haus!
April, April!
Es hat so kommen müssen das sollte man doch wissen - man hat sich viel zu früh gefreut die Sonne hat es schon bereut, dass sie erschienen war - jetzt ist sie nicht mehr da! Schlaue Leute wissen immer: Das Wetter wird ja nur noch schlimmer! Im April, das ist doch klar weil es immer schon so war hast du Zapfen an der Nase oder Blumen in der Vase. Je nachdem, wie er es will, der verflixte Monat April! Der Sommer ist doch noch so fern dabei hätten wir so gern dass die Schmetterlinge fliegen Vögel ihre Jungen kriegen Blumen stark nach Frühling riechen keiner will sich mehr verkriechen! Sommermöbel kommen raus jeder schaut mal vor sein Haus: Kann man im Garten Kaffee trinken und dabei dem Nachbarn winken? Die Tulpen unterm Fenster sehen und dabei im Freien stehen? Die Cabrios sind auch bereit zu fahren übers Land ganz weit unter Birken, Eichen, Buchen, ein bisschen Frieden aufzusuchen! Doch denkste, Puppe, was ist das? Da draußen liegt so weißes Nass - das ist doch wirklich wieder Schnee! Winter, ach, ich bitt Dich, geh!
Ich lebe wieder
Atmen, riechen: Der Frühling ruft! Laue Lüfte, Frühlingsduft Blütenknospen, grüne Blätter, Sonnenschein und schönes Wetter.
Ich lebe wieder, der Schlaf ist vorbei. Wo war ich nur? Ich bin wieder frei! Gewartet hab ich wie auf einen Freund. Jetzt bist du da. Ich habe nicht geträumt.
Mit offenen Armen nehm ich dich in Empfang rieche die Luft, lausche dem Klang. Frühlingserwachen, ich umarme dich. Vogelgezwitscher, Musik für mich.
Düfte der Blumen, Farbenpracht. Frühling - er hat fast über Nacht Entzücken gezaubert und Herzen gefüllt dass einem die Seele überquillt.
© HL Im Jahre 2005
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