senkt sich nieder über unser ganzes Haus
und von mir ein großer Seufzer:
Weihnachten ist endlich aus!

Jedes Jahr dieselben Sorgen, jedes Jahr derselbe Mist,
weil das große Weihnachtsfest nur mit Stress verbunden ist.
Wochen vorher macht man Listen, welche Arbeit es noch gibt,
denn man gibt sich sehr viel Mühe für all jene, die man liebt.

Da wird wochenlang gebacken, Lieblingskekse, ist doch klar,
weil mit eingekauften Plätzchen jeder unzufrieden war.
Jedes Jahr sagt man auch wieder: Geschenke kauf ich eher ein,
doch man singt schon Weihnachtslieder und der Einkauf muss noch sein.

Dann hetzt man nach Feierabend durch die Straßen und versucht
günstig etwas zu ergattern, man ist ja nicht so gut betucht.
Tante Erna, Onkel Willi, jeder eine Kleinigkeit -
doch die armen Füße schmerzen und der Weg ist noch so weit!
Volle Läden, Menschenmassen, all das mag man gar nicht gern
lieber hätt' man einen Kaffee, schaut dabei gemütlich fern.

Viele Tüten, vollbeladen, man ist irgendwann zu Haus
packt dann auch mit großem Eifer lauter nette Sachen aus.
Leider war das noch nicht alles, man hat vieles noch vergessen -
Die Gedanken kreisen weiter: Was soll man zum Fest nun essen?

Irgendwann hat jede Hausfrau diese Sache auch im Griff.

Nun muss noch die Bude glänzen, sie bekommt den letzten Schliff.
Fenster putzen, Gardinen waschen, man schwingt schnell das Scheuertuch,
denn die größte Freude ist doch: Weihnachten, da kommt Besuch.

Ist sie da, die stille Stunde, finden alle es sehr nett.
Doch die Hausfrau freut sich nur noch diesen Abend auf ihr Bett.

Und danach nur meine Frage: Hat sich all das denn gelohnt?

Weihnachten ist jetzt vorüber - wird von mir ganz stark betont!